© 2015 by Johannes Hirsch 
Clemens K. Thomas, 1992 in Karlsruhe geboren, studiert derzeit Konzertexamen Komposition bei Prof. Johannes Schöllhorn an der Musikhochschule Freiburg. Davor studierte er ebendort Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr, sowie Cembalo bei Prof. Dr. Robert Hill. Seine zentralen Interessen gelten zum einen der kreativen Auseinandersetzung mit musikalischer Tradition, der vokalen Musik (insbesondere Musiktheater), sowie der Begegnung zwischen Alltagsobjekten und Musikinstrumenten. Immer wieder geht es in seinen Kompositionen um das Spiel und damit verbunden: das Spielerische, die Welt der Spielenden, das Spielzeug, das Instrumentalspiel.
Clemens’ Portfolio umfasst neben vokalen und musiktheatralen Stücke auch raumbezogene Kompositionen für Konzerte im Bergwerk (neomania ensemble.freiburg, 2016) oder in einem Bus (SCHOLA HEIDELBERG, 2014), sowie installative Arbeiten. In seinen jüngeren Arbeiten spielen Motoren (ein mit Servomotoren betriebener Flaschenautomat) und die Interaktion mit dem Publikum (freiwillige Zuschauer spielen mit und triggern Samples) eine zunehmende Rolle.
Seit 2014 arbeitet Clemens an dem Projekt „NEUES ZEUG - Musik aus dem Jetzt für junge Entdecker*innen“, bei dem neue Stücke für den Instrumentalunterricht entstehen und praxiserprobt werden. Zentral ist dabei die Begegnung im Dreieck Komponist*in, Musizierpädagog*in und (Instrumental-)Schüler*in. Bisher sind 26 neue Stücke für den Instrumentalunterricht entstanden.
Clemens setzt sich kritisch mit der Kultur der Gegenwart auseinander und denkt über zukünftige Formen der Zusammenarbeit, des Kunstschaffens und der Bildung nach. Er ist sachkundiger Bürger im Kulturausschuss der Stadt Freiburg und aktives Mitglied im Freiburger Kulturverein zeug und quer e. V..

© 2015 by Johannes Hirsch ​​​​​​​

RTS Espace 2 - Magnétique: "Clemens K. Thomas fait chanter la musique" (auteur: Anne Gillot, date: 02.05.19)
Le Festival Archipel qui se déroulait à Genève du 29 mars au 7 avril 2019 proposait cette année une académie d’écriture vocale dirigée par les flamboyants Neue Vocalsolisten et la compositrice suisse Katharina Rosenberg. Sept musiciennes et musiciens de moins de trente ans ont créé à l'issue d'une semaine de résidence à Genève leurs œuvres pour ensemble vocal a cappella. L'occasion de découvrir les talents émergeants dans le plus difficile des exercices: chanter la musique. Pour Magnétique, Anne Gillot a rencontré l’un des jeunes compositeurs sélectionnés pour cette académie, Clemens K. Thomas, âgé de 26 ans. Nous sommes quelques minutes avant le concert final, dans la galerie de ce lieu magnifique qu’est la Paroisse de Saint-Gervais.
Selbstverortung
...im Dazwischen
... das eine mit dem anderen verbinden, verknüpfen...
Zwischen Tradition und Gegenwart; Musik, Sprache und Bild... Clemens arbeitet am liebsten interdisziplinär, ohne auf die "Grenzen" der Kunstbereiche zu achten.

...im Austausch
... mit Musikern, mit Kollegen und Künstlern aus anderen Bereichen, mit dem Publikum...
Nicht allein, sondern aus-dem-Tausch mit anderen entstehen Stücke, Texte und Ideen...

...in der Nähe
... von Lernenden, Entdeckern, Laien...
Clemens' besonderes Anliegen ist es, auch für den Schüler- und Amateurbereich zu schreiben, sowohl anspruchsvoll, als auch ansprechend.

...auf der Suche
... nach Formaten, nach Formen, nach Strukturen...
Was ist das für ein Musik-"Markt" und sind wir Teil bzw. müssen wir Teil dessen sein?  Warum nehmen wir so viel als gegeben hin und suchen nicht nach Alternativen?
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