Setz Dich zu mir, mein Freund.
Doch setze Dich nicht auf den Boden,
setze auf die Zuversicht, Dich.
Nicht ins Gras,
auf den Südwind setze Dich.
Und sagst du: da bin ich,
sag ich: du strichst mir gestern schon durchs Haar.

Doch verrat' mir Deinen Namen nicht,
im Gedicht der Nachtigall verstecke Dich,
und zeig mir nicht Dein Gesicht,
Frau Mond nur soll es schauen.
Doch, bitte, schließe mir die müden Augen nicht,
im Traume will ich wachen!
Und wenn ich sehe,
ja, wenn ich höre,
wie mein Geliebter schön ist!,
erröte ich sogar im Schlafe.

Und siehst du mich am nächsten Morgen dann,
beachte nicht mein Gähnen,
das sind bloß die Worte, die mir fehlen.
Und nach den Träumen frage nicht,
sag nur: bis bald.
Und gehst du dann,
sag ich: du kehrest wieder.
Und fragst du, warum ich weine,
sag ich: es ist nur Tau auf meiner Wange.

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